Die mobilen Navigationssysteme können vorwiegend für die Streckenführung im PKW eingesetzt werden. Daneben gibt es auch Systeme, welche für eine Routenplanung mit dem Motorrad oder mit dem Fahrrad umgestellt werden. Die Navigation erfolgt über 2D oder 3D Darstellungen und eine zusätzliche Sprachansage. Durch einen farbigen Touchscreen-Display ist zudem eine besonders intuitive Bedienung möglich. Für eine exakte Routenplanung ist ein Navigationssystem mit einem integrierten GPS-Empfänger ausgestattet. Dieser ist in der Lage, die Signale von mehreren Satelliten zu empfangen. Die meisten Navigationssysteme empfangen 12 Signale, einige andere sind zudem in der Lage auch bis zu 20 Signale parallel zu empfangen. Durch den zusätzlichen TMC Empfang kann bei der Berechnung der Route auch die jeweils aktuelle Verkehrslage mit einbezogen werden. Dadurch können Staus oder andere Verkehrsbehinderungen umfahren werden und somit kann stets die jeweils günstigste Route berechnet werden.
Für die sichere Nutzung im Straßenverkehr verfügen viele Navigationsgeräte über Bluetooth. Dadurch kann das Navigationssystem mit dem Handy kommunizieren, wodurch die Sprachansage bei einem Anruf automatisch gestoppt wird. Aber auch die Steuerung des Autoradios kann dadurch beeinflusst werden. Das Navigationsgerät wird häufig mit einem bereits vorinstallierten Kartenmaterial angeboten. Zusätzlich kann dieses erweitert werden, wodurch die Routenplanung auch in anderen Ländern möglich ist. Für das aktualisieren des Kartenmaterials verfügen viele Navigationsgeräte über einen SD-Kartensteckplatz oder einen USB-Anschluss. Durch den SD-Kartensteckplatz wird kein großer interner Speicherplatz benötigt. Bei den Navigationsgeräten mit nur einem USB-Anschluss sollte für das Kartenmaterial ein ausreichender interner Speicherplatz vorhanden sein. Zudem kann die Datenübertragung auch über die integrierte Bluetooth-Technik erfolgen.